Wir helfen in...
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die ausländischen Tierheime vorstellen, aus denen unsere Hunde kommen.
Spanien
Animals sense Sostre ist ein noch junger von freiwilligen Tierschützern gegründeter Verein, der sich in erster Linie um die optimale Versorgung ausgesetzter und herrenloser Tiere kümmert. Des Weiteren liegt das Hauptaugenmerk auf der Vermittlung der vielen Vierbeiner an verantwortungsbewusste und liebe Menschen.
ASS betreut zwei Tierheime in der Nähe von Barcelona (ca. 30 Min. Autofahrtzeit). Einige unserer vorgestellten Hunde stammen von dort.
Olesa
Dieses Tierheim befindet sich inmitten eines kleinen Waldgebietes. Dort gibt es große Freilaufflächen und einige kleinere ältere Gebäude, die als Lager genutzt werden. Für die Hunde ist der Aufenthalt dort sicher angenehmer, als in der nahezu sterilen Anlage von Vallirana. Säuberungsarbeiten sind hier allerdings schwieriger durchzuführen. Zudem leider die Hunde aufgrund der dichten Bewaldung unter Zeckenbefall.
Hier sehen Sie ein Video von einigen der Hunde aus Olesa, die zur Abwechslung mal einen schönen Spaziergang machen durften.
Vallirana
In einer Hundepension hat ASS zwei Hundetrakte und einen kleinen Anbau zur Unterbringung der Katzen. Im ersten Trakt sind die Zwinger beidseitig angelegt und bieten Platz für max. 2-3 Hunde. In der Mitte befindet sich ein Freilauf, in dem die Hunde z. B. bei Reinigungsarbeiten der Zwinger frei laufen können. Im zweiten Trakt gibt es größere Zwinger. Dort können bis zu 5 Hunde untergebracht werden. Auch hier befindet sich ein großer Freilauf (Gras) und zudem ein kleiner Büroraum. Lagerfläche befindet sich im Katzenhaus. Die komplette Anlage ist aus Beton.
In beiden Einrichtungen werden die Tiere nach besten Kräften gepflegt und versorgt. Pro Tierheim gibt es eine/n Angestellte/n. Die Einstellung weiterer Kräfte ist aufgrund der finanziellen Lage leider nicht möglich. Ohne die Unterstützung freiwilliger Helfer wäre die Versorgung der vielen Tiere fast nicht zu bewältigen.
Der Verein betreut in der Regel ca. 170 Hunde und 40 Katzen.
Valle Colino (Teneriffa)
Bis 1990 herrschten in diesem Tierheim katastrophale Zustände, die man sich kaum vorstellen mag. Glücklicherweise übernahm eine auf Teneriffa lebende Deutsche 1990 nicht nur die sachliche Leitung des Tierheimes in La Laguna, sondern finanzierte auch die vordringlichsten Arbeiten selbst: den Bau provisorischer Unterkünfte, die Verpflichtung einer Tierärztin und die Verbesserung des Verhältnisses zum Bürgermeister der Stadt La Laguna, von dem das Tierheim finanziell unterstützt wurde. Sie fing an Tiere medizinisch so versorgen zu lassen, damit sie im Flugzeug auf dem Weg in ein besseres, liebevolles Zuhause die Insel verlassen konnten. Pro Monat versandte sie ca. 25 Hunde. Die Transportkosten der Tiere zahlte sie selbst, da die Frachtgebühr der Fluggesellschaften nicht im städtischen Budget vorgesehen war, da es üblich war, die überzähligen Hunde einzuschläfern.
Ab 1990 versuchte sie beständig, die Verhältnisse für die Tiere in diesem alten Tierheim zu verbessern, was ihr unter anderem nur gelang, weil der ETN (Europäischer Tier- und Naturschutz e.V., Hof Huppenhardt, D-53804 Much) seit mehr als 10 Jahren monatlich einen Teil der Tierarztkosten trägt und mit Kastrationsaktionen hilft.
Polen
Piotrkow Tribunalski
Das Tierheim in Piotrkow Tribunalski wurde am 03.11.2010 offiziell eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich dort ca. 300 Hunde. Sie leben nun in Gemeinschaftszwingern und nicht mehr, wie vorher, zum größten Teil an der Kette
Myszkow
Das TH in Myszkow wurde in den 90er Jahren gegründet. Zuerst als ein Asyl für nur einige Hunde. Mit der Zeit wurden neue Zwinger gebaut; jetzt sind dort: 22 Zwinger – klein/winzig (1,5 m/1 m) und 4 Außenzwinger – ein wenig größer.
Leider müssen z.Zt. aus Platzmangel auch viele Hunde an der Kette sitzen. Das TH gehört der Stadt Myszkow und wird von einer kommunalen Firma
geleitet, die auch der Stadt gehört. Im TH arbeiten jetzt 4 Personen, 2 Männer und 2 Frauen. Sie versorgen 80 bis 100 Hunde. (die Zahl der Hunde ist von der Jahreszeit abhängig). Es gibt keinen
Tierarzt vor Ort. Bei Bedarf kommt er ins Tierheim, um die Hunde zu versorgen.
Das TH-Gelände befindet sich in einem Wohn-/Stadtgebiet, es gibt daher viele Leute, die gegen das Tierheim an dieser Stelle eingestellt sind.
Daher dürfen die Hunde dort nur bis Ende 2010 bleiben – dies ist schon eine endgültige Entscheidung nach Gerichtsprozess.
Belchatow
In diesem Tierheim spielt nicht die finanzielle Hilfe die größte Rolle, sondern das Retten und Vermitteln von Hunden, die dort oft schon Jahre sitzen. Teilweise in Einzelzwingern im Inneren eines Gebäudes, in das kaum Tageslicht strömt. :-(
Das Tierheim für Obdachlose Tiere in Belchatów wurde 1997 gegründet. Das Tierheim ist in Besitz des Stadtamts Belchatów, seit dem 01.04.2003 wird es
dagegen durch das Kommunalunternehmen SANIKOM GmbH verwaltet.
Es soll unterstrichen werden, dass das Tierheim in Belchatów das erste Tierheim dieser Art in Polen ist, das gemäß der internationalen Managementnorm mit dem Namen 'der Unterhaltungsprozess eines
Tierheims für obdachlose Tiere' geführt wird.
Dieser Titel schützt viele der Hunde aber leider nicht vor kleinen Zwingern oder gar Kettenhaltung, die in Polen leider immer noch erlaubt ist.
Pabianice
Das Tierheim in Pabianice wurde im Jahr 1997 von der Stadt Pabianice erbaut. Der inoffizielle Termin der Eröffnung war am 25. August 1997. An diesem
Tag wurde der erste Hund gebracht.
Das Tierheim ist auf einem Grundstück von etwa 2000 m² Fläche entstanden, es wurden 14 Boxen erbaut. Die optimale Besetzung belief sich damals auf 70 Hunde. In späteren Jahren wurden noch einmal
7 Boxen dazu gebaut. Dank diesem Anbau wurden zusätzliche 30 bis 40 Plätze für neue Hunde geschaffen.
Leider ist das Tierheim in Pabianice, wie die meisten Tierheime in Polen, überfüllt. Die Anzahl der Tiere liegt ca. zwischen 130 und 190
Hunden.
Heute sind die Chancen auf eine erneute Vergrößerung des Tierheims gleich Null, hauptsächlich deshalb, weil keine freie Fläche vorhanden ist.
Im Tierheim wurden separate Zwinger für säugende Hündinnen eingerichtet. Auf dem Platz wurden Hütten aufgestellt, welche teilweise auch eine
Quarantänefunktion für neue und kranke Tiere erfüllen. Bei den Hundehütten befinden sich ebenfalls Hunde, die sich anderen Hunden gegenüber aggressiv verhalten und deshalb nicht in den normalen
Boxen gehalten werden können. Leider müssen die meisten der Hunde an der Kette gehalten werden, weil einfach kein Geld für Zwingerbauten da ist. Diese Kettenhaltung bringt es leider mit sich,
dass Hunde, die schon sehr lange, oft Jahre so leben müssen, ihre eigentlichen Verhaltensweisen ablegen.
So werden aus friedlichen, verträglichen Hunden an der Kette teilweise aggressive Hunde.
Die Hunde sehen und hören fast nichts anderes, als ihre Mitgeschöpfe um sie rum. Ihr Leben ist trist und traurig!
In diesem TH kümmern sich 4!! Leute um diese große Anzahl von Hunden!
Wir konnten aber schon mehrfach feststellen, dass sich solche aggressiven Eigenschaften nach einer Vermittlung schnell legen, wenn der Mensch das nötige Feingefühl mitbringt und dem Hund etwas
Zeit für seine Eingewöhnung gibt.
Die Vermittlungschancen in Polen sind mehr als gering, was man daran sieht, wie lange die Hunde schon dort im TH sind.